Sexuelle Gesundheit von Frauen | Wichtigste Tipps zum Erinnern

Viele Frauen leiden unter sexuellen Störungen. Wenn Sie sie haben, dann sind Sie nicht alleine. Diese Probleme treten in verschiedenen Lebensabschnitten auf. Während einige Krankheiten von selbst abklingen, benötigen andere möglicherweise eine medizinische oder psychologische Behandlung. Besonders häufig treten sexuelle Probleme bei bestimmten Krankheiten auf, hormonelle Störungen während der Einnahme bestimmter Medikamente. Auch Diabetes, Wechseljahre, Partnerkonflikte und Stress spielen eine Rolle. Eine der häufigsten sexuellen Beschwerden von Frauen ist: vermindertes sexuelles Verlangen (30-40%); Mangel an Vergnügen und Orgasmusschwierigkeiten (20-40%); Schmerzen beim Geschlechtsverkehr; unzureichende vaginale Hydratation. Die mangelnde sexuelle Befriedigung im Leben einer Frau führt häufig zu erhöhter Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Depressionen und frühzeitigem Altern. Außerdem kann weibliche Frigidität zu Gesundheitsstörungen ihres männlichen Partners führen. Zusätzlich zu den negativen Auswirkungen auf die Psyche des Mannes kann er auch urologische Erkrankungen haben, bis hin zu kongestiver Prostatitis, verminderter Potenz und anderen. Die Gründe für Frigidität und andere sexuelle Störungen bei Frauen können im Allgemeinen organische oder psychische Faktoren sein. Es sollte auch beachtet werden, dass sexuelle Dysfunktion auch polyfunktionell sein kann. Dies erklärt weitgehend die Schwierigkeiten bei der Unterscheidung der funktionellen (nervösen, psychologischen) und organischen Ursachen der Sexualpathologie. Lassen Sie uns die möglichen Hauptursachen für sexuelle Störungen bei Frauen näher beschreiben. Hauptursachen für weibliche sexuelle Störungen In der westlichen Medizin herrschte lange Zeit die Meinung vor, dass in fast 90% der Fälle sexuelle Störungen wie Libido-Störungen, sexuelle Aktivität, sexuelle Bedürfnisse und Orgasmus auf funktionelle Nervenstörungen zurückzuführen sind. Diese Ansicht wurde durch die Daten der Psychoanalyse begründet, die die Ursachen für die Entwicklung psychischer und sexueller Störungen durch unbewusste Mechanismen erklärten. Mit der Entwicklung der Sexualwissenschaft und ihrer grenzüberschreitenden Disziplinen wurde festgestellt, dass viele sexuelle Funktionsstörungen, die zuvor als funktionell betrachtet wurden, tatsächlich organische sind. Die oben erwähnte Aussage zur extremen Prävalenz von Funktionsstörungen war daher fraglich. Offensichtlich wird es in Zukunft weniger sexuelle Krankheiten geben, deren Ursache mit Funktionsstörungen zusammenhängt. Nun glauben die meisten Sexologen, dass funktionale Ursachen nicht 90, sondern 60–70% aller sexuellen Störungen sind. Die Zunahme der Zahl sexueller Pathologien auf organischer Basis ist bis zu einem gewissen Grad auf die Verbreitung somatischer Leiden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, onkologische Erkrankungen und posttraumatische Zustände zurückzuführen. Gleichzeitig spielt eine signifikante Erhöhung der Lebenserwartung von Menschen, die darunter leiden, eine Rolle, die ebenso wie die Überlebensrate von Personen mit verschiedenen angeborenen Fehlbildungen das Ergebnis der Erfolge der modernen klinischen Medizin ist. Infolgedessen gibt es einen großen Prozentsatz von Menschen, die an organischer Pathologie leiden, und infolgedessen leiden Menschen aufgrund dieser Pathologie an Sexualstörungen. Der Einfluss biologischer Faktoren auf die sexuelle Aktivität ist enorm und vielfältig. Diese Faktoren umfassen: biologischer Lebensraum (Biosphärenfaktoren): Lärm, Umweltverschmutzung, Strahlung usw .; negative Faktoren der pränatalen Entwicklung: Rauchen und Alkoholkonsum sowie Drogen durch die zukünftige Mutter, Insuffizienz und Irrationalität ihrer Ernährung sowie Faktoren, die eine angeborene Pathologie auslösen; Lebensstil: Müdigkeit, Überanstrengung, Stress, ungesunde Ernährung, schlechte Gewohnheiten; frühere Krankheiten, Verletzungen a, d chirurgische Eingriffe; Allgemeiner Gesundheitszustand: zu niedriger Blutdruck, Funktionsstörung verschiedener Organe, Instabilität und Neuralgie des Nervensystems (insbesondere vegetativ); chromosomale und genetische Störungen. Diese Faktoren wirken größtenteils auf einer tieferen Ebene und ihr anfänglich subtiler Einfluss nimmt mit der Zeit allmählich zu. Und Faktoren wie Alkoholismus und Drogensucht wirken sich stärker auf die sexuelle Funktion aus. Die Dauer kann auch unterschiedlich sein - einige von ihnen haben eine chronische Wirkung (zum Beispiel angeborene Anomalien), während andere vorübergehend oder vorübergehend sind (zum Beispiel nur während einer akuten Erkrankung oder während der Anwendung eines bestimmten Arzneimittels). Hier sind einige Beispiele: Einige medizinische Manipulationen verursachen nachteilige Folgen. Studien zufolge werden beispielsweise nach der Hämodialyse bei 35% der Männer und 24% der Frauen sexuelle Störungen beobachtet. Nach einer Gehirnerschütterung kommt es bei 75% der Frauen und 64% der Männer zu sexuellen Funktionsstörungen. Dieses Phänomen wird sowohl durch Mikroschäden der Hypophyse, Epiphyse und Hypothalamus als auch durch die Nebenwirkungen verursacht, die bei der Behandlung von Antihypertensiva eingesetzt werden. Bei 44% der Frauen, die einen Herzinfarkt erlitten haben, treten sexuelle Störungen auf, und 57% geben an, dass unangenehme Empfindungen im Verlauf des Sexuallebens auftreten.